Grüne Apps: Dein Smartphone als Umweltschützer

Mit einer App einfach mal die Welt retten? Wenn es doch nur so einfach wäre! Sicher ist: Wir alle müssen selbst im Alltag aktiv werden, damit die Welt ein bisschen grüner und nachhaltiger wird. Aber viele Apps können uns dabei helfen, dass es einfacher und schneller geht und natürlich macht es so auch noch viel mehr Spaß. Wir haben Euch eine Liste mit einigen praktischen Öko-Helfern für die Hosentasche zusammengestellt, die Ihr Euch kostenlos aufs Handy laden könnt. Energie, Einkaufen oder Ernährung: Für jeden ist etwas dabei. 

1. ecoGator schnappt sparsame Haushaltsgeräte

Die ecoGator-App hilft bei der Suche nach wirklich sparsamen Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler oder TV-Geräten. Praktisch dabei: Die App berechnet automatisch die tatsächlichen Stromkosten und informiert anhand eines integrierten Label-Scanners über das Energielabel des Geräts. So kannst Du direkt im Laden verschiedene Geräte miteinander vergleichen. Die App gibt auch anhand regelmäßig aktualisierter Geräte-Listen Kaufempfehlungen, so kannst Du Dir die Suche nach den besten Geräten im Netz sparen. 

2. Das SMERGYmeter: Errechne Dein Sparpotenzial

Streng genommen keine App, aber trotzdem nützlich und auf jedem Smartphone nutzbar: Das SMERGYmeter! Mit unserem SMERGYmeter kannst Du mithilfe individueller Eingaben wie z.B. m2, Energieträger oder Anzahl Dein ganz persönliches Einsparpotenzial bei den Strom- und Heizkosten ermitteln. Alle von uns empfohlenen Energiespartipps setzen keine oder nur sehr geringe Investitionen voraus. Die meisten Aktionen zielen allein auf Verhaltensänderungen in Deinen eigenen vier Wänden ab, sodass Du sofort mit dem Energiesparen in der eigenen Wohnung oder WG beginnen kannst.

Auf allen Smartphones über den Internet-Browser erreichbar: www.be-smergy.de/smergymeter  

3. Das Energiesparkonto und die EnergiesparCheck-App

Mit dem Energiesparkonto und der EnergiesparCheck-App hast Du den tatsächlichen Verbrauch von Heizenergie, Strom und Wasser immer im Blick. Vorausgesetzt, Du trägst regelmäßig die entsprechenden Zählerstände ein, denn nur dann kannst Du diese auswerten. Damit das Eintragen der Zählerstände möglichst einfach geht, wurde die dazugehörige EnergieCheck App entwickelt. Mit der App kannst Du Deine Verbrauchsdaten für Heizenergie, Strom und Wasser direkt am Zähler eingegeben und synchronisierst so Dein Energiesparkonto automatisch. Hast Du genug Daten eingetragen, kannst Du Deinen Haushalt mit anderen Vergleichen und bekommst Tipps, wo und wie Du am besten Energie sparen kannst.

4. NABU Siegel-Check

Geldscheine sind Wahlscheine! Ganz nach diesem Motto kannst du im Laden entscheiden, welches Produkt Du kaufen möchtest und welche ökologischen oder sozialen Standards für Dich wichtig sind. Abgedruckte Siegel und Labels auf den Produkten sollen dabei helfen, „nachhaltige“ Produkte zu erkennen. Doch wofür stehen Bio, Blauer Engel und Pro Planet eigentlich und welchem Siegel oder Label kann ich vertrauen? Der Siegel-Check des NABU hilft hier weiter und bringt Licht in den Siegeldschungel. Fotografiere das abgedruckte Logo, Siegel oder Label des Produkts und Du erhältst alle wichtigen Informationen und Bewertungen direkt auf Dein Smartphone. 

5. ToxFox

Bodylotion, Duschgel oder Sonnencreme: In sehr vielen Pflege- und Kosmetikartikeln setzen die Hersteller hormonell wirksame Chemikalien ein. Diese Stoffe dienen in Kosmetika vor allem als Konservierungsmittel und UV-Filter. Doch in welchen Produkten sind diese hormonell wirksamen Chemikalien enthalten? Um Verbraucherinnen und Verbrauchern diese Frage zu beantworten, hat der Umweltverband BUND die ToxFox-App entwickelt. Mit dem ToxFox einfach den Barcode des Produktes auf der Verpackung scannen und damit überprüfen, wie sauber das Kosmetikprodukt ist. Im Moment gibt der ToxFox Auskunft über mehr als 83.000 Körperpflegeprodukte. 

6. WWF-Fischratgeber

Der mobile WWF-Einkaufsratgeber für Fische und Meeresfrüchte hilft dir, die richtige Wahl zu treffen. Hier siehst du auf einen Blick, welche Fische du bedenkenlos einkaufen kannst und welche du derzeit lieber meiden solltest. Denn die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass 30 Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt und 57 Prozent maximal befischt werden. Doch mit deinem Einkaufsverhalten kannst du dazu beitragen, die Fischbestände zu schonen.