Der SMERGY-Guide für grüne Erstsemesterpartys

Sommer Adé, der Herbst steht vor der Tür und mit ihm öffnen Hochschulen und Universitäten wieder die Tore für mehr als 2,5 Millionen Studenten. Egal ob es ein neues oder sogar erstes Semester ist: Es gibt keinen Grund Trübsal zu blasen. Dieser neue Lebensabschnitt verdient es erst mal richtig gefeiert zu werden. Also, raus aus den Pantoffeln, rein in die Tanzschuhe! Nenne sie wie Du willst: Einweihungsparty, Willkommensparty, Semesteranfangsparty, Fachschaftsparty oder WG-Party. Mit dem SMERGY-Guide zeigen wir Dir, wie Du Deine nächste Feier klimafreundlich organisierst, ohne Dich gleich als Ökospinner oder Partymuffel zu outen. Hier kannst Du den Party-Guide herunterladen!

Vor der Party

Am klimafreundlichsten lädst Du Deine Freunde papierlos ein: per Mail, Facebook, Twitter oder – ganz altmodisch – per Telefon. 

Schick am besten gleich ein paar Infos mit, wie Deine Wohnung zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann, denn je mehr Gäste auf ihr Auto verzichten, desto besser ist die Klimabilanz Deiner Party. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit Fahrgemeinschaften anzubieten oder einfach so lange zu feiern, bis die ersten öffentlichen Verkehrsmittel wieder fahren. 

Weniger ist mehr, heißt es auch bei der Dekoration. Verzichte auf Luftschlangen, Luftballons, Konfetti und Girlanden, die am nächsten Morgen alle wieder im Müll landen. Besser machen sich da schräg verkleidete Freunde. Du kannst natürlich auch Deinen persönlichen Partyschmuck ganz leicht selber herstellen. Nur verwende dafür bitte nicht Deine neuen Schulbücher, sondern greife zu altem Zeitungs- oder Geschenkpapier. 

Eine tolle Dekoration und Lichtquelle bieten Dir außerdem LED-Lichterketten und Lichtschläuche, die sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch noch viel umweltschonender als herkömmliche Glühbirnen. Für etwas ruhigere Feste bieten sich die guten alten Teelichter an, jedoch bitte ohne Aluschälchen!

Berechne gleich hier im SMERGYmeter, wie viel Geld und CO2 du durch den Einsatz von LED-Lampen sparen kannst.

 

Während der Party

Partyregel Nummer eins: Tanzen! Das sorgt für gute Stimmung und warme Füße, ohne dass Du die Heizung extra aufdrehen musst. Um trotz voller Bude frische Luft zu atmen und Heizkosten zu sparen, solltest Du regelmäßig Stoßlüften und auf dauergekippte Fenster verzichten. Des Weiteren helfen Dir elektronische Thermostatventile, um Deine individuellen Heizzeiten ganz bequem einzustellen und bis zu 15 Prozent Heizenergie zu sparen. Weitere Tipps zum Thema richtig Heizen und Lüften findest Du im SMERGYmeter. 

Auch beim Essen und Trinken kannst Du klimafreundlich handeln. Fingerfood statt 5-Gänge-Menü und regionales Bier lautet hier die Devise. Besonders klimafreundlich wird das Festmahl, wenn Du vegetarisches Essen und Getränke aus der Region und biologischem Anbau verwendest. Die Getränke kannst Du übrigens ganz klassisch in der Badewanne oder auf dem Balkon kühlen. 

Und der gute alte Partytrick, die Becher mit den Namen der Gäste zu beschriften, funktioniert auch mit Gläsern. Permanentmarker kann man von glatten Oberflächen mit reinem Alkohol ganz einfach wieder abwischen. Das spart Geld und schont die Ressourcen. 

Nach der Party

Auch die besten Partys finden ein Ende. Dann heißt es Gäste raus und Boden rein. Verwende zum Putzen biologisch abbaubare Reiniger, wie zum Beispiel Essig-Reiniger, der ist nicht mal teuer. Handtüchern, Wischlappen und T-Shirts wäschst Du am besten mit Bio-Waschmittel in der Waschmaschine. Und denk daran: Auch bei 30 Grad werden die Sachen sauber. 

Jetzt hast Du’s auch fast geschafft. Fehlt nur noch den Müll rausbringen und natürlich fein säuberlich getrennt in die entsprechende Bio-, Plastik-, Flaschen und Papier- Tonnen werfen.