Flashmob: Energieabhängigkeit

Zu Hause, bei der Arbeit oder auch unterwegs begleiten uns zahlreiche elektrische und elektronische Geräte im Alltag. Dabei wollen und können wir auf Smartphone, Notebook oder einen ganz banalen Föhn nur ungern verzichten. Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein Leben ohne Technik können wir uns eigentlich kaum noch vorstellen. Aber eines müssen wir uns auch klar machen: Jedes Elektrogerät, so klein es auch sein mag, ist ein Ressourcenfresser. Und wann immer Ressourcen verbraucht werden, geht dies auch immer zulasten des Klimas und der Umwelt. Umso wichtiger ist es also sich vorher zu überlegen, ob man ein bestimmtes Gerät wirklich braucht – und das ist gar nicht so einfach.

Manchmal scheint es gar so, als ob wir regelrecht gerätesüchtig sind und uns damit in eine Art Energieabhängigkeit begeben. Konsole statt Brettspiel, Synthesizer statt Akustikgitarre oder Mixer statt Schneebesen. Immer mehr Strom steckt in vielen Aktivitäten, die früher mehr oder weniger mechanisch ausgeübt wurden. Genau dieses Thema haben wir mit einem Flashmob rund um die Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin aufgegriffen. Insgesamt 40 junge Menschen haben dazu unsere Abhängigkeit von Energie mithilfe von alten und ausgedienten Elektrogeräten dargestellt. Mit elektrischen Kleingeräten an ihren Beinen schlurften sie als Energieabhängige vor dem Messeeingang, klärten Besucher auf und befreiten sich schließlich aus ihrer Abhängigkeit.